121. Brigitte Distler a Primo Levi, 12 aprile 1963

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Nota al testo


Distler invia a Levi due romanzi di Heinrich Mann del ciclo Enrico IV; introduce quindi la figura del poeta e scrittore. 

12 April 1963

 

Sehrgeehrter Herr Dr.Levi!

Ich hätte Ihnen gerne schon früher geschrieben, muß aber leider zugeben, daß ein Brief an Sie immer besonders schwierig ist für mich. So erhalten Sie das Buch, das ich Ihnen schon lange zugedacht hatte, erst jetzt und nicht zu Ostern, wie ich es eigentlich wollte.

Ich weiß nicht, ob Sie von Heinrich Mann etwas kennen? Ich persönlich lese seit meiner Schulzeit immer wieder mit Begeisterung die Werke dieses großen Dichters. Hoffentlich finden Sie es nicht langweilig, wenn ich Ihnen etwas ausführlicher über Heinrich Mann schreibe; ich stütze mich dabei auf eine Sendung des Bayerischen Rundfunks vom März 1960, die mir gedruckt vorliegt.[1]

In Deutschland ist Thomas Mann der berühmtere derbeiden Brüder, zu Unrecht wie mir scheint. Ein Zeitgenosse von Heinrich Mann, einer der größten Lyriker Deutschlands urteilte über ihn:

«Ich feiere in ihm die erregendste Dichtung der Zeit…die entfaltetste deutsche Sprachschöpfung, die wir seit Anfang des Jahrhunderts sahen, Ich feiere den Meister, der uns alle schuf». (Gottfried Benn)[2]

Aber wahrscheinlich ist es falsch, zu fragen, wer der Größere von den beiden Brüdern war, fest steht, daß beide Schöpfer herrlicher Romane sind.

Sicher ist aber auch, daß Heinrich Mann den politisch schärferen Blick hatte und wie kaum ein zweiter nach Heinrich Heine ein politischer Schriftsteller und Dichter war. Selbst Thomas Mann schreibt über ihn:

„Die Sache ist, daß er (H.M.), obgleich von zärterer Körperbeschaffenheit, seelisch immer viel ausgeglichener war als ich und dabei politisch viel früher auf dem Plan”.

 Heinrich Manns Ziel war es schon früh, sein Volk politisch reif zu machen. Er ging dabei von den Grundlagen der französischen Revolution aus, von „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit” der Menschenrechte. Schon 1905 schreibt er in dem Aufsatz Geist und Tat über das deutsche Volk:

„Niemand hat gesehen, daß hier, wo so viel gedacht ward, die Kraft der Nation je gesammelt worden wäre, um Erkenntnisse zur Tat zu machen. Die Abschaffung ungerechter Gewalt hat keine Hand bewegt. Man denkt weiter als irgendwer, man denkt bis ans Ende der reinen Vernunft, man denkt bis zum Nichts: und im Lande herrscht Gottes Gnade und die Faust…Da jeder einzelne sich lieber beschirmt und dienend sieht, wie sollte er an die Demokratie glauben?…Kein großes Volk: nur große Männer. Was es hat an Liebe und allem Ehrgeiz, alles Selbstbewußtsein setzt dies Volk in seine großen Männer…Ein Volk von heute hat kein Recht auf so große Männer. Es hat kein Recht, sich von ihnen der Selbstbestimmung entheben zu lassen und sich…ein Übermenschentum einzureden, während noch sein Menschentum rückständig ist.[3]

Und über den deutschen Dichter:

„Er wirkt in Deutschland seit Jahrzehnten für die Beschönigung des Ungeistigen, für die sophistische Rechtfertigung des Ungerechten, für seinen Todfeind, die Macht. Was erklärt diesen Nietzsche, der dem Typus sein Genie geliehen hat, und alle die, die ihm nachgetretenn sind?…Sie (die deutschen Dichter) haben die Demokratie nicht gekannt und haben sie verachtet…Die Zeit verlangt…daß sie endlich, endlich auch in diesem Land dem Geist die Erfüllung seiner Forderungen sichern, daß sie Agitatoren werden, sich dem Volk verbinden gegen die Macht, daß sie die ganze Kraft des Wortes seinem Kampf schenken, der auch der Kampf des Geistes ist.[4]

Sein kampf gegen den Obrigkeitsstaat, gegen die Ideologie von den großen Männern dient allein dem großen Ziel: der Errichtung einer frei verantwortlichen, bürgerlichen Demokratie. Daß diese Form sich in Deutschland bisher nicht verwirklichen ließ lag für Heinrich Mann nicht ausschließlich in dem totalen Machtanspruch der herrschenden Schichten begründet, sondern ebenso in der „UntertanenMentalität der von ihnen Regierten.

Diese Mentalität und ihre Auswirkungen zeigt Heinrich Mann an an der Figur des Diederich Heßling seines Romans Der Untertan, der bereits 1914 abgeschlossen erst nach Ende des 2. Weltkriegs veröffentlicht werden durfte.[5]

H Heßling ist der Typ des Mitläufers, der moralisch und geistig unmündig, sich instinktiv auf die Seite der Macht schlägt und der, wenn er des Schuldgefühls überhaupt fähig ist, dieses Gefühl durch Aktivität, Schärfe und stramme Ergebenheit zum Schweigen bringt.

(Zitat) „Was Heßling stark machte, war der Beifall ringsum…wie wohl man sich fühlte bei geteilter Verantwortlichkeit und einem Schuldbewußtsein, das kollektiv war.

Es ist offenbar, daß Heinrich Mann hier eine sehr deutsche Figur geschaffen hat, den Obrigkeitshörigen, jenen im Grunde unpolitischen Menschen ohne Mut und Zivilcourage. Wo er in Massen auftritt zieht er zwangsläufig politische Katastrophen nach sich.[6] Selbst das Kriminelle, den Mord etwa billigt er, wenn er von der Macht begangen wird, ja er begeistert sich dafür. – Man kann sich vorstellen, daß Heinrich Mann noch vor Hitler lange scharf abgelehnt wurde und so weitgehend unbekannt blieb.

Neben seinen Romanen sind es vor allem die zahlreichen Essays, die vielleicht zum Besten gehören, was Heinrich Mann geschrieben hat. Bis zum Ende der Weimarer Republik und der „Machtergreifung” durch Hitler betätigte er sich intensiv publizistisch. In dieser Zeit entstanden literarische und politische Aufsätze, die, gesammelt, fünf Bände füllen wurden.

Heinrich Mann schreibt und spricht über die Revolution, er schreibt den berühmten Aufsatz „Kaiserreich und Republik, spricht zum „Jahrestag der Verfassung, Hält eine Rede über den „tieferen Sinn der Republik und schreibt schließlich mehr als vierundzwanzig Aufsätze zum Thema „Deutschland-Frankreich.[7]

Als Heinrich Mann 1933 emigrieren mußte, ging er zuerst nach Prag, dann nach Frankreich; er lebte dort bis zu seiner Übersiedlung nach Kalifornien, 1940. Immer war es das Französische Volk, das der Dichter besonders geliebt hat. Er verehrte in ihm das Streben nach Freiheit und in seinen Dichtern den Willen zum politischen Engagement. Der französische Aufenthalt wurde für ihn die Zeit des aktivsten politischen Kampfes. Er trat der „front populaire” bei, leitete Versammlungen und agitierte gegen das Naziregime. 1938 wurde er Präsident des deutschen Volksfrontkomotees in Paris.[8]

Während dieser Zeit entsteht auch sein größter Roman Henri Quatre, 1935 der erste Band Die Jugend des Konigs Henri Quatre, 1938 der zweite Band Die Vollendung des Königs Henri Quatre. Den Plan zu diesem Werk hatte er schon 1925, als er das Schloß von Pau, das Schloß Henri IV besichtigte.

In der Gestalt des „guten Königs Henri haben sich für den Dichter die Kräfte verbunden, die allein ein gerechtes Regieren verbürgen: Verstand, Menschlichkeit und Liebe. Obwohl dieser Roman sich unmittelbar an die, vom Mißbrauch der Macht bedrohte, Gesellschaft wendet, bleibt die Gestalt des Königs als eine Figur der Volkserzählung erhalten. Und daher endet der Roman damit, daß der König fast vierhundert Jahre nach seinem Tode, „von der Höhe einer Wolke herab nocheinmal erscheint, um an den Mut und die Tapferkeit des Volkes zu appellieren:

„Bewahrt euch all euren Mut, mitten im fürchterlichen Handgemenge, in dem so viele mächtige Feinde euch bedrohen. Es gibt immer Unterdrücker des Volkes die habe ich schon zu meiner Zeit nicht geliebt: kaum daß sie ihr Kleid gewechselt haben, keineswegs aber ihr Gesicht.

Ich habe den König von Spanien gehaßt, der euch unter anderen Namen bekannt ist. Er denkt noch lange nicht daran, zu verzichten auf seine Anmaßung, Europa zu verführen und zu allererst mein Königreich Frankreich…man kann die Völker nicht umbringen. Fürchtet euch nicht vor den Messern, die man gegen euch zückt. Ich habe sie grundlos gefürchtet. Macht es besser als ich! Ich habe zu lange gewartet. Die Revolutionen kommen nicht immer wie gerufen, darum heißt es, ihnen bis ans Ende nachgehen, und das mit aller Kraft“.

Nur weil Heinrich Mann sogar hier in Deutschland noch viel zu wenig bekannt ist, und weil ich ihn sehr verehre, schrieb ich für Sie diese kurze Abhandlung. Wahrscheinlich werden Sie kaum Zeit finden, den Roman zu lesen, aber ich glaube, daß der klare, einfache Stil Heinrich Manns im Gegensatz zu dem seines Bruders für Sie nicht schwer zu lesen sein wird; denn Sie beherrschen ja die deutsche Sprache so hervorragend!

Ich möchte Ihnen nun nach der langen kalten Winterszeit einen freundlichen Frühling und Sommer wünschen und bin mit vielen, Herzlichen Grüßen

 

Ihre Brigitte Distler

12 aprile 1963

 

Stimatissimo Dottor Levi!

avrei voluto scriverLe già da tempo, ma devo purtroppo ammettere che scrivere una lettera a Lei mi riesce sempre particolarmente difficile. Dunque riceve solo adesso, e non a Pasqua come avrei voluto, il libro che da tanto tempo avevo pensato di destinarLe.

Non so se ha già letto qualcosa di Heinrich Mann. Personalmente è dai tempi della scuola che leggo sempre con entusiasmo le opere di questo grande scrittore. Spero di non annoiarLa se mi dilungo un po’ su Heinrich Mann; e per farlo mi baserò su una trasmissione dell’emittente Bayerischer Rundfunk, andata in onda marzo 1960, di cui possiedo il testo a stampa.[1]

In Germania, Thomas Mann è il più famoso dei due fratelli, secondo me ingiustamente. Un contemporaneo di Heinrich Mann, uno dei più grandi poeti della Germania, ha detto di lui:

«In lui celebro la poesia più dirompente di questo tempo… la più compiuta creazione in lingua tedesca che abbiamo avuto dall’inizio del secolo. Celebro il maestro che ha forgiato tutti noi». (Gottfried Benn)[2]

Probabilmente è sbagliato chiedersi chi fosse il più grande tra i due fratelli, posto che entrambi sono stati autori di splendidi romanzi.

Di certo però Heinrich Mann aveva uno sguardo politicamente più perspicace ed è stato poeta e scrittore politico come pochi altri dopo Heinrich Heine. Lo stesso Thomas Mann scrive di lui:

«Il fatto è che lui (H.M.), sebbene di costituzione fisica più delicata, è sempre stato molto più equilibrato di me e, al tempo stesso, politicamente molto più precoce.»

Fin da giovane, Heinrich Mann si era posto l’obiettivo di rendere politicamente maturo il suo popolo. Partiva dai principi della Rivoluzione francese, da «libertà, uguaglianza e fraternità», dai diritti umani. Già nel 1905, nel suo saggio Spirito e azione, scriveva del popolo tedesco:

«Nessuno ha mai visto qui, dove tanto si è pensato, le forze della nazione unirsi per trasformare il pensiero in atto concreto. Non una mano si è levata per abolire la violenza ingiusta. Si continua a pensare più di chiunque altro, si pensa fino all’estremo della ragion pura, fino al nulla: e nel paese regnano la grazia di Dio e il pugno… Se ogni singolo individuo preferisce sapersi protetto e servire, come può credere nella democrazia? … Non un grande popolo, ma grandi uomini. È nei suoi grandi uomini che questo popolo riversa tutto l’amore, l’ambizione, la coscienza di sé … Oggi un popolo non ha il diritto di avere così grandi uomini. Non ha il diritto di dare loro la facoltà di privarlo dell’autodeterminazione e di lusingarlo con l’illusione di un superomismo, quando la sua stessa umanità ha ancora tanta strada da fare.»[3]

e sul poeta tedesco:

«Da decenni si adopera in Germania per abbellire ciò che privo di spirito, per giustificare con sofismi l’ingiusto, per il suo nemico mortale: il potere. Come spiegare questo Nietzsche, che ha prestato il suo genio a quel modello, e tutti coloro che hanno calcato le sue orme? … Loro (i poeti tedeschi) non hanno conosciuto la democrazia e l’hanno disprezzata… Il tempo esige che finalmente, finalmente anche in questo paese assicurino allo spirito la realizzazione delle sue istanze, che diventino agitatori, che si uniscano al popolo contro il potere, che donino alla sua lotta, che è anche la lotta dello spirito, tutta la forza della parola.»[4]

La sua lotta contro lo stato autoritario, contro l’ideologia dei grandi uomini, serviva unicamente al grande obiettivo di instaurare una democrazia civile e responsabile. Che questa forma, in Germania, non si fosse ancora realizzata, per Heinrich Mann non dipendeva esclusivamente dalla pretesa di potere totale da parte delle classi dominanti, ma anche dalla “mentalità da sudditi” di coloro che erano governati.

Questa mentalità e le sue conseguenze Heinrich Mann le rappresenta nella figura di Diederich Heßling, protagonista del suo romanzo Il suddito, che aveva terminato di scrivere già nel 1914, ma che poté essere pubblicato solo dopo la fine della Seconda guerra mondiale.[5]

Heßling è il tipo del gregario, immaturo moralmente e intellettualmente, che d’istinto si schiera dalla parte del potere e, se pure capace di sensi di colpa, li mette a tacere con l’attività, la durezza e la cieca obbedienza. 

(Citazione) «Lo rendeva forte il consenso che sentiva tutt’intorno, la folla, da cui tante braccia si sporgevano ad aiutarlo, la maggioranza schiacciante, dentro e fuori… Come ci si sentiva bene dividendo la responsabilità, in un senso di colpa collettiva!»

Quello che lo faceva forte era l’applauso che scrosciava intorno… era la strapotente maggioranza che si metteva dalla sua che rendeva forte Heßling era l’approvazione generale… Come ci si sente bene quando responsabilità è condivisa e quando si ha la coscienza di una colpa che è collettiva!» 

È evidente che Heinrich Mann ha costruito un personaggio molto tedesco: l’uomo ossequioso verso l’autorità, fondamentalmente apolitico, privo di coraggio civile. Quando si presenta in massa, porta inevitabilmente con sé la catastrofe politica.[6] Quest’uomo giustifica persino l’atto criminale, l’omicidio per esempio, se è commesso dal potere, e anzi se ne entusiasma. Non c’è da stupirsi che Heinrich Mann fosse duramente rifiutato già prima di Hitler, per poi rimanere a lungo sconosciuto ai più.

Oltre ai suoi romanzi, sono soprattutto i numerosi saggi a costituire forse la parte migliore della sua produzione. Fino alla fine della Repubblica di Weimar e alla “presa di potere” da parte di Hitler, si impegnò intensamente come pubblicista. In quel periodo nacquero saggi letterari e politici che, insieme, riempiono cinque volumi. 

Heinrich Mann scrive e parla di rivoluzione, compone il celebre saggio “Kaiserreich und Republik” [Impero e repubblica], parla nell’«anniversario della Costituzione». Tiene un discorso sul “senso più profondo della repubblica” e scrive più di ventiquattro saggi sul tema “Germania-Francia”.[7]

Quando nel 1933 dovette emigrare, Heinrich Mann andò prima a Praga, poi in Francia, dove visse fino al 1940, anno del suo trasferimento in California. Fu sempre il popolo francese che amò in modo particolare, venerandone la tensione verso la libertà e, nei suoi scrittori, la volontà di impegno politico. Il periodo francese fu per lui il più attivo nella lotta politica: aderì al front populaire, presiedette assemblee, fece propaganda contro il regime nazista. Nel 1938 divenne presidente del Fronte popolare tedesco a Parigi.[8]

In quegli anni nacque anche il suo romanzo, il più grande, sulla figura di Enrico IV, il primo volume, La giovinezza di Enrico IV, nel 1935, e il secondo volume, Maturità e destino di Enrico IV, nel 1938. Il progetto lo aveva concepito già nel 1925, quando visitò il castello di Pau, residenza di Enrico IV.

Nella figura del «buon re Enrico» lo scrittore vedeva riunite quelle forze che sole garantiscono un governo giusto: ragione, umanità e amore. Sebbene il romanzo si rivolga direttamente a una società minacciata dall’abuso del potere, la figura del sovrano resta quella di un racconto popolare. Perciò il romanzo termina con il re che, quasi quattro secoli dopo la sua morte, «dalla sommità di una nuvola» appare ancora una volta per esortare il popolo al coraggio e all’ardimento:

«Serbate tutto il vostro coraggio, in mezzo alla mischia terribile in cui tanti potenti nemici vi minacciano. Ci sono sempre oppressori del popolo, che io già al mio tempo non ho amato: hanno appena cambiato l’abito, ma il volto è rimasto lo stesso.

Ho odiato il re di Spagna, che vi è noto sotto altri nomi. Non pensa affatto a rinunciare alla sua pretesa di sedurre l’Europa e in primis il mio regno di Francia… Non si possono uccidere i popoli. Non abbiate paura dei coltelli che si levano contro di voi. Io li ho temuti senza ragione. Fate meglio di me! Io ho aspettato troppo a lungo. Le rivoluzioni non arrivano sempre quando le si invoca, perciò bisogna seguirle fino in fondo, e con tutte le forze». 

Ho scritto per Lei questa breve trattazione perché Heinrich Mann è ancora oggi troppo poco conosciuto in Germania, e perché lo ammiro molto. Probabilmente non avrà tempo di leggere il romanzo, ma credo che lo stile chiaro e semplice di Heinrich Mann, a differenza di quello del fratello, non Le risulterà difficile da leggere, dato che Lei padroneggia la lingua tedesca in modo eccellente!

Dopo questo lungo e freddo inverno, Le auguro una primavera e un’estate di serenità e Le mando tanti cordiali saluti

 

Sua Brigitte Distler

 

12 April 1963

 

Sehrgeehrter Herr Dr.Levi!

Ich hätte Ihnen gerne schon früher geschrieben, muß aber leider zugeben, daß ein Brief an Sie immer besonders schwierig ist für mich. So erhalten Sie das Buch, das ich Ihnen schon lange zugedacht hatte, erst jetzt und nicht zu Ostern, wie ich es eigentlich wollte.

Ich weiß nicht, ob Sie von Heinrich Mann etwas kennen? Ich persönlich lese seit meiner Schulzeit immer wieder mit Begeisterung die Werke dieses großen Dichters. Hoffentlich finden Sie es nicht langweilig, wenn ich Ihnen etwas ausführlicher über Heinrich Mann schreibe; ich stütze mich dabei auf eine Sendung des Bayerischen Rundfunks vom März 1960, die mir gedruckt vorliegt.[1]

In Deutschland ist Thomas Mann der berühmtere derbeiden Brüder, zu Unrecht wie mir scheint. Ein Zeitgenosse von Heinrich Mann, einer der größten Lyriker Deutschlands urteilte über ihn:

«Ich feiere in ihm die erregendste Dichtung der Zeit…die entfaltetste deutsche Sprachschöpfung, die wir seit Anfang des Jahrhunderts sahen, Ich feiere den Meister, der uns alle schuf». (Gottfried Benn)[2]

Aber wahrscheinlich ist es falsch, zu fragen, wer der Größere von den beiden Brüdern war, fest steht, daß beide Schöpfer herrlicher Romane sind.

Sicher ist aber auch, daß Heinrich Mann den politisch schärferen Blick hatte und wie kaum ein zweiter nach Heinrich Heine ein politischer Schriftsteller und Dichter war. Selbst Thomas Mann schreibt über ihn:

„Die Sache ist, daß er (H.M.), obgleich von zärterer Körperbeschaffenheit, seelisch immer viel ausgeglichener war als ich und dabei politisch viel früher auf dem Plan”.

 Heinrich Manns Ziel war es schon früh, sein Volk politisch reif zu machen. Er ging dabei von den Grundlagen der französischen Revolution aus, von „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit” der Menschenrechte. Schon 1905 schreibt er in dem Aufsatz Geist und Tat über das deutsche Volk:

„Niemand hat gesehen, daß hier, wo so viel gedacht ward, die Kraft der Nation je gesammelt worden wäre, um Erkenntnisse zur Tat zu machen. Die Abschaffung ungerechter Gewalt hat keine Hand bewegt. Man denkt weiter als irgendwer, man denkt bis ans Ende der reinen Vernunft, man denkt bis zum Nichts: und im Lande herrscht Gottes Gnade und die Faust…Da jeder einzelne sich lieber beschirmt und dienend sieht, wie sollte er an die Demokratie glauben?…Kein großes Volk: nur große Männer. Was es hat an Liebe und allem Ehrgeiz, alles Selbstbewußtsein setzt dies Volk in seine großen Männer…Ein Volk von heute hat kein Recht auf so große Männer. Es hat kein Recht, sich von ihnen der Selbstbestimmung entheben zu lassen und sich…ein Übermenschentum einzureden, während noch sein Menschentum rückständig ist.[3]

Und über den deutschen Dichter:

„Er wirkt in Deutschland seit Jahrzehnten für die Beschönigung des Ungeistigen, für die sophistische Rechtfertigung des Ungerechten, für seinen Todfeind, die Macht. Was erklärt diesen Nietzsche, der dem Typus sein Genie geliehen hat, und alle die, die ihm nachgetretenn sind?…Sie (die deutschen Dichter) haben die Demokratie nicht gekannt und haben sie verachtet…Die Zeit verlangt…daß sie endlich, endlich auch in diesem Land dem Geist die Erfüllung seiner Forderungen sichern, daß sie Agitatoren werden, sich dem Volk verbinden gegen die Macht, daß sie die ganze Kraft des Wortes seinem Kampf schenken, der auch der Kampf des Geistes ist.[4]

Sein kampf gegen den Obrigkeitsstaat, gegen die Ideologie von den großen Männern dient allein dem großen Ziel: der Errichtung einer frei verantwortlichen, bürgerlichen Demokratie. Daß diese Form sich in Deutschland bisher nicht verwirklichen ließ lag für Heinrich Mann nicht ausschließlich in dem totalen Machtanspruch der herrschenden Schichten begründet, sondern ebenso in der „UntertanenMentalität der von ihnen Regierten.

Diese Mentalität und ihre Auswirkungen zeigt Heinrich Mann an an der Figur des Diederich Heßling seines Romans Der Untertan, der bereits 1914 abgeschlossen erst nach Ende des 2. Weltkriegs veröffentlicht werden durfte.[5]

H Heßling ist der Typ des Mitläufers, der moralisch und geistig unmündig, sich instinktiv auf die Seite der Macht schlägt und der, wenn er des Schuldgefühls überhaupt fähig ist, dieses Gefühl durch Aktivität, Schärfe und stramme Ergebenheit zum Schweigen bringt.

(Zitat) „Was Heßling stark machte, war der Beifall ringsum…wie wohl man sich fühlte bei geteilter Verantwortlichkeit und einem Schuldbewußtsein, das kollektiv war.

Es ist offenbar, daß Heinrich Mann hier eine sehr deutsche Figur geschaffen hat, den Obrigkeitshörigen, jenen im Grunde unpolitischen Menschen ohne Mut und Zivilcourage. Wo er in Massen auftritt zieht er zwangsläufig politische Katastrophen nach sich.[6] Selbst das Kriminelle, den Mord etwa billigt er, wenn er von der Macht begangen wird, ja er begeistert sich dafür. – Man kann sich vorstellen, daß Heinrich Mann noch vor Hitler lange scharf abgelehnt wurde und so weitgehend unbekannt blieb.

Neben seinen Romanen sind es vor allem die zahlreichen Essays, die vielleicht zum Besten gehören, was Heinrich Mann geschrieben hat. Bis zum Ende der Weimarer Republik und der „Machtergreifung” durch Hitler betätigte er sich intensiv publizistisch. In dieser Zeit entstanden literarische und politische Aufsätze, die, gesammelt, fünf Bände füllen wurden.

Heinrich Mann schreibt und spricht über die Revolution, er schreibt den berühmten Aufsatz „Kaiserreich und Republik, spricht zum „Jahrestag der Verfassung, Hält eine Rede über den „tieferen Sinn der Republik und schreibt schließlich mehr als vierundzwanzig Aufsätze zum Thema „Deutschland-Frankreich.[7]

Als Heinrich Mann 1933 emigrieren mußte, ging er zuerst nach Prag, dann nach Frankreich; er lebte dort bis zu seiner Übersiedlung nach Kalifornien, 1940. Immer war es das Französische Volk, das der Dichter besonders geliebt hat. Er verehrte in ihm das Streben nach Freiheit und in seinen Dichtern den Willen zum politischen Engagement. Der französische Aufenthalt wurde für ihn die Zeit des aktivsten politischen Kampfes. Er trat der „front populaire” bei, leitete Versammlungen und agitierte gegen das Naziregime. 1938 wurde er Präsident des deutschen Volksfrontkomotees in Paris.[8]

Während dieser Zeit entsteht auch sein größter Roman Henri Quatre, 1935 der erste Band Die Jugend des Konigs Henri Quatre, 1938 der zweite Band Die Vollendung des Königs Henri Quatre. Den Plan zu diesem Werk hatte er schon 1925, als er das Schloß von Pau, das Schloß Henri IV besichtigte.

In der Gestalt des „guten Königs Henri haben sich für den Dichter die Kräfte verbunden, die allein ein gerechtes Regieren verbürgen: Verstand, Menschlichkeit und Liebe. Obwohl dieser Roman sich unmittelbar an die, vom Mißbrauch der Macht bedrohte, Gesellschaft wendet, bleibt die Gestalt des Königs als eine Figur der Volkserzählung erhalten. Und daher endet der Roman damit, daß der König fast vierhundert Jahre nach seinem Tode, „von der Höhe einer Wolke herab nocheinmal erscheint, um an den Mut und die Tapferkeit des Volkes zu appellieren:

„Bewahrt euch all euren Mut, mitten im fürchterlichen Handgemenge, in dem so viele mächtige Feinde euch bedrohen. Es gibt immer Unterdrücker des Volkes die habe ich schon zu meiner Zeit nicht geliebt: kaum daß sie ihr Kleid gewechselt haben, keineswegs aber ihr Gesicht.

Ich habe den König von Spanien gehaßt, der euch unter anderen Namen bekannt ist. Er denkt noch lange nicht daran, zu verzichten auf seine Anmaßung, Europa zu verführen und zu allererst mein Königreich Frankreich…man kann die Völker nicht umbringen. Fürchtet euch nicht vor den Messern, die man gegen euch zückt. Ich habe sie grundlos gefürchtet. Macht es besser als ich! Ich habe zu lange gewartet. Die Revolutionen kommen nicht immer wie gerufen, darum heißt es, ihnen bis ans Ende nachgehen, und das mit aller Kraft“.

Nur weil Heinrich Mann sogar hier in Deutschland noch viel zu wenig bekannt ist, und weil ich ihn sehr verehre, schrieb ich für Sie diese kurze Abhandlung. Wahrscheinlich werden Sie kaum Zeit finden, den Roman zu lesen, aber ich glaube, daß der klare, einfache Stil Heinrich Manns im Gegensatz zu dem seines Bruders für Sie nicht schwer zu lesen sein wird; denn Sie beherrschen ja die deutsche Sprache so hervorragend!

Ich möchte Ihnen nun nach der langen kalten Winterszeit einen freundlichen Frühling und Sommer wünschen und bin mit vielen, Herzlichen Grüßen

 

Ihre Brigitte Distler

12 aprile 1963

 

Stimatissimo Dottor Levi!

avrei voluto scriverLe già da tempo, ma devo purtroppo ammettere che scrivere una lettera a Lei mi riesce sempre particolarmente difficile. Dunque riceve solo adesso, e non a Pasqua come avrei voluto, il libro che da tanto tempo avevo pensato di destinarLe.

Non so se ha già letto qualcosa di Heinrich Mann. Personalmente è dai tempi della scuola che leggo sempre con entusiasmo le opere di questo grande scrittore. Spero di non annoiarLa se mi dilungo un po’ su Heinrich Mann; e per farlo mi baserò su una trasmissione dell’emittente Bayerischer Rundfunk, andata in onda marzo 1960, di cui possiedo il testo a stampa.[1]

In Germania, Thomas Mann è il più famoso dei due fratelli, secondo me ingiustamente. Un contemporaneo di Heinrich Mann, uno dei più grandi poeti della Germania, ha detto di lui:

«In lui celebro la poesia più dirompente di questo tempo… la più compiuta creazione in lingua tedesca che abbiamo avuto dall’inizio del secolo. Celebro il maestro che ha forgiato tutti noi». (Gottfried Benn)[2]

Probabilmente è sbagliato chiedersi chi fosse il più grande tra i due fratelli, posto che entrambi sono stati autori di splendidi romanzi.

Di certo però Heinrich Mann aveva uno sguardo politicamente più perspicace ed è stato poeta e scrittore politico come pochi altri dopo Heinrich Heine. Lo stesso Thomas Mann scrive di lui:

«Il fatto è che lui (H.M.), sebbene di costituzione fisica più delicata, è sempre stato molto più equilibrato di me e, al tempo stesso, politicamente molto più precoce.»

Fin da giovane, Heinrich Mann si era posto l’obiettivo di rendere politicamente maturo il suo popolo. Partiva dai principi della Rivoluzione francese, da «libertà, uguaglianza e fraternità», dai diritti umani. Già nel 1905, nel suo saggio Spirito e azione, scriveva del popolo tedesco:

«Nessuno ha mai visto qui, dove tanto si è pensato, le forze della nazione unirsi per trasformare il pensiero in atto concreto. Non una mano si è levata per abolire la violenza ingiusta. Si continua a pensare più di chiunque altro, si pensa fino all’estremo della ragion pura, fino al nulla: e nel paese regnano la grazia di Dio e il pugno… Se ogni singolo individuo preferisce sapersi protetto e servire, come può credere nella democrazia? … Non un grande popolo, ma grandi uomini. È nei suoi grandi uomini che questo popolo riversa tutto l’amore, l’ambizione, la coscienza di sé … Oggi un popolo non ha il diritto di avere così grandi uomini. Non ha il diritto di dare loro la facoltà di privarlo dell’autodeterminazione e di lusingarlo con l’illusione di un superomismo, quando la sua stessa umanità ha ancora tanta strada da fare.»[3]

e sul poeta tedesco:

«Da decenni si adopera in Germania per abbellire ciò che privo di spirito, per giustificare con sofismi l’ingiusto, per il suo nemico mortale: il potere. Come spiegare questo Nietzsche, che ha prestato il suo genio a quel modello, e tutti coloro che hanno calcato le sue orme? … Loro (i poeti tedeschi) non hanno conosciuto la democrazia e l’hanno disprezzata… Il tempo esige che finalmente, finalmente anche in questo paese assicurino allo spirito la realizzazione delle sue istanze, che diventino agitatori, che si uniscano al popolo contro il potere, che donino alla sua lotta, che è anche la lotta dello spirito, tutta la forza della parola.»[4]

La sua lotta contro lo stato autoritario, contro l’ideologia dei grandi uomini, serviva unicamente al grande obiettivo di instaurare una democrazia civile e responsabile. Che questa forma, in Germania, non si fosse ancora realizzata, per Heinrich Mann non dipendeva esclusivamente dalla pretesa di potere totale da parte delle classi dominanti, ma anche dalla “mentalità da sudditi” di coloro che erano governati.

Questa mentalità e le sue conseguenze Heinrich Mann le rappresenta nella figura di Diederich Heßling, protagonista del suo romanzo Il suddito, che aveva terminato di scrivere già nel 1914, ma che poté essere pubblicato solo dopo la fine della Seconda guerra mondiale.[5]

Heßling è il tipo del gregario, immaturo moralmente e intellettualmente, che d’istinto si schiera dalla parte del potere e, se pure capace di sensi di colpa, li mette a tacere con l’attività, la durezza e la cieca obbedienza. 

(Citazione) «Lo rendeva forte il consenso che sentiva tutt’intorno, la folla, da cui tante braccia si sporgevano ad aiutarlo, la maggioranza schiacciante, dentro e fuori… Come ci si sentiva bene dividendo la responsabilità, in un senso di colpa collettiva!»

Quello che lo faceva forte era l’applauso che scrosciava intorno… era la strapotente maggioranza che si metteva dalla sua che rendeva forte Heßling era l’approvazione generale… Come ci si sente bene quando responsabilità è condivisa e quando si ha la coscienza di una colpa che è collettiva!» 

È evidente che Heinrich Mann ha costruito un personaggio molto tedesco: l’uomo ossequioso verso l’autorità, fondamentalmente apolitico, privo di coraggio civile. Quando si presenta in massa, porta inevitabilmente con sé la catastrofe politica.[6] Quest’uomo giustifica persino l’atto criminale, l’omicidio per esempio, se è commesso dal potere, e anzi se ne entusiasma. Non c’è da stupirsi che Heinrich Mann fosse duramente rifiutato già prima di Hitler, per poi rimanere a lungo sconosciuto ai più.

Oltre ai suoi romanzi, sono soprattutto i numerosi saggi a costituire forse la parte migliore della sua produzione. Fino alla fine della Repubblica di Weimar e alla “presa di potere” da parte di Hitler, si impegnò intensamente come pubblicista. In quel periodo nacquero saggi letterari e politici che, insieme, riempiono cinque volumi. 

Heinrich Mann scrive e parla di rivoluzione, compone il celebre saggio “Kaiserreich und Republik” [Impero e repubblica], parla nell’«anniversario della Costituzione». Tiene un discorso sul “senso più profondo della repubblica” e scrive più di ventiquattro saggi sul tema “Germania-Francia”.[7]

Quando nel 1933 dovette emigrare, Heinrich Mann andò prima a Praga, poi in Francia, dove visse fino al 1940, anno del suo trasferimento in California. Fu sempre il popolo francese che amò in modo particolare, venerandone la tensione verso la libertà e, nei suoi scrittori, la volontà di impegno politico. Il periodo francese fu per lui il più attivo nella lotta politica: aderì al front populaire, presiedette assemblee, fece propaganda contro il regime nazista. Nel 1938 divenne presidente del Fronte popolare tedesco a Parigi.[8]

In quegli anni nacque anche il suo romanzo, il più grande, sulla figura di Enrico IV, il primo volume, La giovinezza di Enrico IV, nel 1935, e il secondo volume, Maturità e destino di Enrico IV, nel 1938. Il progetto lo aveva concepito già nel 1925, quando visitò il castello di Pau, residenza di Enrico IV.

Nella figura del «buon re Enrico» lo scrittore vedeva riunite quelle forze che sole garantiscono un governo giusto: ragione, umanità e amore. Sebbene il romanzo si rivolga direttamente a una società minacciata dall’abuso del potere, la figura del sovrano resta quella di un racconto popolare. Perciò il romanzo termina con il re che, quasi quattro secoli dopo la sua morte, «dalla sommità di una nuvola» appare ancora una volta per esortare il popolo al coraggio e all’ardimento:

«Serbate tutto il vostro coraggio, in mezzo alla mischia terribile in cui tanti potenti nemici vi minacciano. Ci sono sempre oppressori del popolo, che io già al mio tempo non ho amato: hanno appena cambiato l’abito, ma il volto è rimasto lo stesso.

Ho odiato il re di Spagna, che vi è noto sotto altri nomi. Non pensa affatto a rinunciare alla sua pretesa di sedurre l’Europa e in primis il mio regno di Francia… Non si possono uccidere i popoli. Non abbiate paura dei coltelli che si levano contro di voi. Io li ho temuti senza ragione. Fate meglio di me! Io ho aspettato troppo a lungo. Le rivoluzioni non arrivano sempre quando le si invoca, perciò bisogna seguirle fino in fondo, e con tutte le forze». 

Ho scritto per Lei questa breve trattazione perché Heinrich Mann è ancora oggi troppo poco conosciuto in Germania, e perché lo ammiro molto. Probabilmente non avrà tempo di leggere il romanzo, ma credo che lo stile chiaro e semplice di Heinrich Mann, a differenza di quello del fratello, non Le risulterà difficile da leggere, dato che Lei padroneggia la lingua tedesca in modo eccellente!

Dopo questo lungo e freddo inverno, Le auguro una primavera e un’estate di serenità e Le mando tanti cordiali saluti

 

Sua Brigitte Distler

 


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